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Herbst: Zeit für Zwetschgendatschi.

Backschule

Biskuit

Hoch, luftig, ohne Fett: Biskuit für Torten und Rouladen bekommt sein Volumen nur durch aufgeschlagene Eier. So bleibt die Luft drin.

Ein klassischer Biskuit braucht kein Backpulver: Die Luft, die du in die Eier schlägst, hebt den Teig. Alles danach dreht sich darum, diese Luft nicht wieder zu verlieren.

So geht's

  1. Vorbereiten: Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nur den Boden der Springform mit Backpapier belegen, den Rand nicht fetten – am Rand „klettert“ der Teig nach oben.

  2. Aufschlagen: Zimmerwarme Eier mit dem Zucker 8–10 Minuten auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse hell, dick und mindestens doppelt so voluminös ist. Sie ist richtig, wenn sie vom Schneebesen als Band fällt, das kurz sichtbar liegen bleibt.

  3. Mehl unterheben: Mehl (gern mit einem Teil Speisestärke) in zwei bis drei Portionen darübersieben und mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben – nicht rühren.

  4. Sofort backen: Teig glatt streichen und direkt in den Ofen. Ein Tortenboden braucht etwa 25–30 Minuten.

  5. Garprobe: Die Oberfläche federt bei leichtem Druck zurück, ein Holzstäbchen kommt sauber heraus.

Typische Fehler

  • Biskuit fällt zusammen: Ofentür in den ersten 15–20 Minuten geöffnet, Eier zu kurz geschlagen oder das Mehl eingerührt statt untergehoben.

  • Dichte, feuchte Schicht unten: Mehl nicht gleichmäßig untergehoben oder der Teig stand zu lange, bevor er in den Ofen kam.

  • Boden wölbt sich stark: Ofen zu heiß – lieber etwas niedriger und länger backen.

Tipps

  • Den Biskuit am Vortag backen: Ausgekühlt und abgedeckt lässt er sich am nächsten Tag viel sauberer durchschneiden.

  • Für eine Biskuitrolle dünn auf dem Blech backen (ca. 10 Minuten bei 200 °C) und noch warm aufrollen.

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