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Herbst: Zeit für Zwetschgendatschi.

Backschule

Eischnee

Schnittfester Eischnee lockert Biskuit, Baiser und Soufflé. Eine saubere Schüssel und das richtige Timing beim Zucker machen den Unterschied.

Eiweiß kann ein Vielfaches seines Volumens an Luft aufnehmen – aber nur, wenn kein Fett im Spiel ist. Schon eine Spur Eigelb verhindert festen Eischnee.

So geht's

  1. Sauber trennen: Eier am besten kalt trennen, dann bleibt das Eigelb leichter ganz. Jedes Eiweiß erst in einer kleinen Tasse auffangen.

  2. Fettfreie Schüssel: Schüssel und Rührbesen müssen absolut sauber und trocken sein – Metall oder Glas ist besser als Kunststoff.

  3. Anschlagen: Eiweiß mit einer Prise Salz oder ein paar Tropfen Zitronensaft auf mittlerer Stufe schaumig schlagen.

  4. Zucker einrieseln: Erst wenn das Eiweiß weiß und weich-schaumig ist, den Zucker langsam einrieseln lassen und auf hoher Stufe weiterschlagen.

  5. Schnittfest: Der Eischnee glänzt, bildet feste Spitzen und ein Messerschnitt bleibt sichtbar.

  6. Unterheben: Erst ein Drittel kräftig unter die schwere Masse rühren, dann den Rest locker unterheben.

Typische Fehler

  • Wird nicht steif: Eigelbreste oder Fett in der Schüssel – dann lieber neu anfangen.

  • Flockig und trocken: Zu lange geschlagen. Eischnee ohne Zucker kippt besonders schnell.

  • Fällt in sich zusammen: Zu lange gestanden – Eischnee immer sofort verarbeiten.

Tipps

  • Zimmerwarmes Eiweiß lässt sich schneller aufschlagen als kaltes.

  • Übriges Eiweiß kann man einfrieren – aufgetaut lässt es sich genauso gut schlagen.

Rezepte, die diese Technik nutzen